Wir stellen uns vor

Ihre Kirchenmusiker stellen sich in einem Selbstporträt vor.

Volker Prinz

Seelsorgebereichskirchenmusiker im Erzbistum Köln

Volker Prinz – geboren 1975 in Schleiden (Eifel). Von 1992 - 1997 Kirchenmusiker an St. Peter, Zingsheim, St. Lucia, Engelgau und St. Bartholomäus, Buir. Volker Prinz leitete den Männergesangverein Eintracht Zingsheim von 1993 bis 1999. Er war ebenfalls künstlerischer Leiter der Konzerte in St. Peter, Zingsheim. 1997 übernahm er die Organisten- und Chorleiterstelle in St. Kunibert, Ülpenich und St. Dionysius Schwerfen. Seit 1999 leitet er den Männergesangverein von 1860 Arloff-Kirspenich e.V.


Studium der Kirchenmusik an der Hochschule für Kirchenmusik „St. Gregorius“ in Aachen. Orgel: KMD Viktor Scholz, Klavier: Johannes Viehöver, Improvisation: Ulrich Peters. Zusätzliche Studien bei Andreas Wery, Markus Goecke, Kurt-Ludwig Forg, KMD Herbert Voß, Prof. Roland Dopfer (Orgel) und Joachim Neugart, Prof. Volker Hempfling, Prof. Michael Reif (Chorleitung) und Sabine Horstmann (Stimmbildung) rundeten seine Ausbildung ab. Teilnahme an zahlreichen Fortbildungen und Kursen im In- und Ausland .

 

Seit 2001 ist Volker Prinz als Seelsorgebereichskirchenmusiker im Pfarrverband Euskirchen-Erftmühlenbach, angestellt. Als Stelleninhaber ist er im Rahmen der ihm übertragenen Dienste verantwortlich für die Kirchenmusik im gesamten Seelsorgebereich und hat für die organisatorische Planung der Kirchenmusik im Seelsorgebereich zu sorgen.

 

Zu seinem Aufgabenprofil gehören:

  • Leitung von Chören
  • Orgeldienste
  • die gemeinsame kirchenmusikalische Planung mit den pastoralen Diensten und anderen Kirchenmusikern im Seelsorgebereich für alle kirchenmusikalischen Aufgaben und deren Durchführung
  • Planung und Durchführung kirchenmusikalischer Andachten und geistlicher Konzerte im Seelsorgebereich
  • Erstellen eines Dienstplanes für die Koordination der Organistendienste
  • Verantwortung für die Pflege der Orgeln im Seelsorgebereich
  • Ausbildungs- und Fortbildungstätigkeiten für teilzeitbeschäftigte und ehrenamtlich beschäftigte Musik, u.a. C-Ausbildung für das Erzbistum Köln.
  • Vertretung der kirchenmusikalischen Angelegenheiten in den Gremien des Seelsorgebereiches / Pfarrgemeinden.

Gründung eines Fördervereins für Kirchenmusik und die Erhaltung der historischen Schorn-Orgel (1895) an St. Nikolaus im Jahre 2003. Die Pflege / Neuanschaffung (Neubau) der zumeist hochwertigen Instrumente im Pfarrverband sind ihm ein besonderes künstlerisches Anliegen. Er ist für die Gemeinden Kuchenheim, Weidesheim, Roitzheim, Kleinbüllesheim, Dom-Esch, Großbüllesheim, Wüschheim, Flamersheim, Palmersheim und Kirchheim zuständig. Für die Kirchengemeinde St. Michael in Großbüllesheim plante und konzipierte Volker Prinz ein neues Orgelwerk mit 31 Registern. Dieses neue Instrument wurde 2011 von der Orgelbaufirma Seifert aus Kevelaer gebaut.

Zu seinem Arbeitsumfang gehören:

  • der Kinderchor „Good News“ Erftmühlenbach
  • Jugendchor „Deo´s Voices“
  • “Junger Chor“ "Feel the Spirit" Erftmühlenbach
  • der Singkreis Kuchenheim e.V.
  • der MGV Steinbach-Erft
  • die Chorgemeinschaft Stotzheim 1879 e. V.
  • die Choralschola „Gregoriana“ Erftmühlenbach
  • die Kantorei an St. Nikolaus
  • der Kammerchor an St. Nikolaus
  • Ausbildung von Kantorensängern
  • Instrumentalgruppen
  • und das Singen mit den Kindern in drei Kindergärten

 Seit 2006 ist Volker Prinz als Kreis-Chorleiter für den Kreis-Chorverband Euskirchen tätig. Konzerttätigkeit im In- und Ausland.

 

 

Kammerchor an St. Nikolaus

Unser neuer Kammerchor (4-8stimmig), der aus 32 Sängerinnen und Sängern besteht, wirkt hauptsächlich bei der Gestaltung von Liturgie und Konzerten in der Pfarrkirche St. Nikolaus, Kuchenheim und weiteren Kirchen im Bereich Erftmühlenbach mit. Die meisten Choristen haben oder hatten privaten Gesangsunterricht und verfügen über Notenkenntnisse. Die anstehenden Werke werden von den Sängern zu Hause erarbeitet, sodass in der Chorprobe an der Musik gearbeitet werden kann. Zum Repertoire gehört geistliche Chorliteratur verschiedener Epochen (Palestrina – Rutter). Auf der Repertoire-Liste stehen u. a. folgende Werke: Missa Papae Marcelli von Palestrina, a cappella-Chorwerke der Renaissance, die Doppelchörige Messe in Es-Dur „Cantus Missae“ von J. G. Rheinberger und verschiedene Bach Motetten.

Geprobt wird einmal im Monat nach Absprache, samstags von 09:00 Uhr bis 13:00 Uhr im großen Nikolaus-Saal im Pfarrheim Kuchenheim. Dazwischen finden alle zwei Wochen donnerstags Stimmproben statt. Stimmbildung wird in die Probearbeit mit einbezogen. Die Chorstimmen sind vollzählig besetzt.

 

Kinderchor “Good News”

Ziel der Arbeit ist es, die Familienmessen in den Gemeinden des KGV Erftmühlenbachs zu gestalten.  Aufführungen von Musicals und Singspielen stehen ebenfalls auf dem Programm. Der Chor besteht aus rund 25 Kindern. Die Proben sind mittwochs von 16:15 Uhr bis 17:00 Uhr Pfarrheim in Großbüllesheim.

 

Jugendchor “Deo´s Voices”

Im Pfarrverband Erftmühlenbach gibt es seit 2001 den Jugendchor „Deo´s Voices“. Der Chor gestaltet  Gottesdienste in allen neun Pfarrgemeinden. 15 Jugendliche im Alter von 11-22 Jahren proben freitags von 18:45 Uhr bis 19:45 Uhr im Pfarrheim St. Nikolaus in Kuchenheim. Schwungvolle rhythmische Songs, Gospels, Neue Geistliche Lieder bis hin zur Jazz-Messe stehen auf dem Programm.

 

Kantorei St. Nikolaus

Die Kantorei St. Nikolaus ist der „klassische Kirchenchor“ der Gemeinde. Geprobt werden größere Werke, die mit Orchester aufgeführt werden können.  Die Proben finden mittwochs ab 19:15 Uhr im großen Nikolaus-Saal im Pfarrheim in Kuchenheim statt.

 

Junger Chor „Feel the Spirit“

Der „Junge Chor“ wurde im Januar 2007 gegründet. Sängerinnen und Sänger ab 18 Jahre können an den Proben teilnehmen. Der Chor mit 35 Mitgliedern probt rhythmische Songs, Spirituals u.a. Werke. Die Proben finden freitags von 19:45 Uhr bis 21:15 Uhr im Pfarrheim in Kuchenheim statt.

 

Die Choralschola "Gregoriana"

Die Schola Gregoriana trifft sich im 14tägigen Rhythmus im Pfarrheim Kuchenheim, donnerstags um 18.45 Uhr zur Probe. Neben Gesängen zu Lesungen und Evangelien beschäftigten wir uns unter der Leitung von SBKM Volker Prinz in letzter Zeit hauptsächlich mit dem Einüben der Lieder aus dem neuen Gotteslob, um diese der Gemeinde während der Gottesdienste näherbringen zu können.

Aber auch gregorianische Gesänge werden gesungen, genauso wie moderne Kompositionen, z.B. von John Rutter.

Unsere Schola besteht zur Zeit aus fünf Frauen und zwei Männern völlig unterschiedlichen Alters aus verschiedenen Gemeinden.

Ob jung oder junggeblieben, mit Gesangserfahrung oder ohne, Männlein oder Weiblein, bei uns ist jeder herzlich willkommen, der gerne singt und Interesse daran hat, die Gottesdienste aktiv zu bereichern.

 

(Text: Volker Prinz, April 2017)

Eva-Maria Wery

Tel.: 02251 / 73922
E-Mail Kontakt

Eva-Maria Wery, geboren 1960, ist Kantorin im Seelsorgebereich Erftmühlenbach.

„Kantorin“ bedeutet für sie neben der Bezeichnung für ihre Qualifikation die Verdeutlichung ihres Selbstverständnisses als Sängerin im gottesdienstlichen Raum. Singen – „cantare“ ist eine Funktion des menschlichen Ausdrucks schlechthin, im religiösen Rahmen hat der Mensch seit Urzeiten gesungen und auf diese Weise eine besonders geartete Rückbindung zu Gott herstellen können. Den Menschen dabei nach Bedarf anzuleiten ist Eva-Maria Werys mit großer Freude gelebtes Anliegen.
  
In eine Familie mit langjähriger kirchenmusikalischer Tradition hineingeboren, studierte sie Kath. Kirchenmusik an der Staatlichen Hochschule  für Musik in Köln und schloss dieses Studium 1985 erfolgreich mit dem A-Examen ab. Nach intensiven Studien der Gregorianik bei Prof. Godehard Joppich und bei bis heute andauerndem Ausbau ihrer Interessenschwerpunkte Gesang und Chorleitung übernahm sie im Dezember 1986 zunächst den Chor an Stephanus Auffindung,  ab 1987 die Kirchenmusikerstelle in Flamersheim.
Seit der  zum 1.1.2009 erfolgten Umstrukturierung der Seelsorgebereiche erfährt ihr Aufgabenbereich nun zum einen deutliche Akzente bei ihrer bisherigen Gruppenleitertätigkeit in Flamersheim, seit 2009 auch in  Großbüllesheim , erstreckt sich andererseits auch auf die anderen Kirchengemeinden des Seelsorgebereiches.

Orgeldienst
Zu ihren  Aufgaben gehört der Orgeldienst in vielen Gemeindegottesdiensten und bei besonderen Anlässen, den Casualien  wie Taufen, Hochzeiten, Goldhochzeiten, Exequien. Eine zu den liturgischen Texten eines jeden Gottesdienstes passende Liedauswahl ist E.-M. Werys Grundanliegen seit jeher. Sie möchte, dass die liturgischen Themen eines Gottesdienstes wie auch die Grundgedanken der Predigt sich in den gesungenen Liedern wieder finden und spiegeln, auch, dass Wort und Ton in ihrer Ausdruckskraft und Bedeutung eine Synthese schaffen, sodass die Gottesdienstbesucher an einer Feier „wie aus einem Guss“ teilhaben dürfen.
Seit langem ist ihr klar, dass die Kirchenmusik in besonderer Weise dazu geeignet ist, einerseits das Wort Gottes und den Leben spendenden Charakter dieses Wortes in die Welt zu tragen und andererseits die Herzen der Menschen zu öffnen und bereit zu machen für Gottesbegegnung, Nächstenliebe, Dankbarkeit und Ausrichtung auf ein Leben jenseits der irdischen Bedürfnisse und Interessen. Diese Herzensöffnung kann geschehen durch gehörten und / oder selbst erzeugten Klang, durch innige Verbindung mit gehörtem und in Gesängen vertieften Gotteswort und durch das Eintauchen darin. 
Solches Sich-hinein-Begeben findet zunächst an der Stelle statt, an der jeder und jede zur „participatio actuosa“ aufgerufen ist, beim Einstimmen in die Gemeindegesänge jedes Gottesdienstes.  Hier darf und soll jeder sich einbringen mit seiner ihm von Gott geschenkten Stimme und gemeinsam mit anderen Gottesdienstbesuchern, begleitet von zugleich führendem und begleitendem Orgelspiel, zu klingendem Gotteslob beitragen, zur Bitte, zur Klage, zum Dank, zum TonGebet.
Daneben – oder darüber hinaus – gab und gibt es seit jeher Menschen, die durch besondere musikalische und / oder stimmliche Begabung vor allen anderen geeignet sind, weitere kirchenmusikalische Aufgaben zu übernehmen. E.-M.Wery sieht ein besonderes Ziel darin, solche Talente zu finden, mitunter aufzuspüren und mit ihnen zu arbeiten.
 
Kirchenchor an St. Stephanus

Probe: Montag, 20.00 Uhr Im Pfarrheim Flamersheim

Seit nunmehr 25 Jahren leitet E.-M. Wery den Kirchenchor an Stephanus Auffindung in Flamersheim.
Von Beginn an war ihr die Wahrnehmung ihrer doppelten Aufgabe sehr wichtig: Da stand einmal eine langjährige Chortradition mit vielen Aufführungen geistlicher Musik in zahlreichen Gottesdiensten im Hintergrund, die gewahrt werden sollte. Gleichzeitig  ergab sich die Notwendigkeit, bisher nicht da Gewesenes zu wagen und damit den Chor immer wieder zu neuen Ufern zu führen, sei es bei der Erweiterung der einstudierten Literatur zum einen in eher volkstümlich geprägte modernere Richtungen, zum anderen hin zu klassischen, bei den Sängern und bei der Gemeinde großen Anklang findenden Orchestermessen, sei es bei den alljährlich stattfindenden besinnlichen, themenzentrierten Adventskonzerten, sei es bei der Öffnung des Chores hin zu anderen Chorgemeinschaften, sei es bei Chorprojekten, die auch offen stehen für chorfremde, aber interessierte Sänger, bis hin zur Erarbeitung doppelchöriger Werke.
Besonders interessant im Chor an St. Stephanus ist die Tatsache, dass seit nunmehr zehn Jahren außer den „Einheimischen“ Flamersheimer Sängern und Sängerinnen auch Sangesbegeisterte aus Schweinheim, Kirchheim, Stotzheim, Kuchenheim, Roitzheim, Weidesheim und Euskirchen mitmachen – längst ist der Chor eine homogene Gemeinschaft.

Schola an St. Stephanus

Probe: Dienstag, 17.30 Uhr im Pfarrheim Flamersheim

1990 gründete E.-M. Wery die Schola an St. Stephanus, d.h. eine Gruppe von Sängern und Sängerinnen, die anders als ein Chor, stets einstimmig ihre Gesänge vorträgt. 
Scholarepertoire ist traditionell der große Schatz der teilweise 1200 Jahre alten, einstimmig gesungenen Melodien der Gregoranik. Seit der Gründung der Flamersheimer Schola widmete sich die Gruppe der Erarbeitung einfacher, in jeder Messe wiederkehrender  gregorianischer Stücke, bald aber auch den komplizierteren, da melodisch sehr reich ausgestalteten Eigenteilen jedes einzelnen Sonntags, dem sogenannten Proprium.
Im Laufe der Jahre – die Schola ist mittlerweile eine Gruppe von sieben sehr engagierten Sängerinnen – weitete sich das Repertoire aus über zahlreiche Psalmvertonungen, deutsche liturgische Gesänge und Melodien des Stundengebets bis hin zum Neuen Geistlichen Lied, das bei den Sängerinnen und in den Gemeinden großen Anklang findet.
Hier wie in allen ihren anderen Gesangsgruppen sorgt E.-M. Wery durch ständige Stimmbildung für die Entwicklung der Sängerstimmen, sodass immer wieder auch einzelne Sängerinnen allein einen Vers vortragen können und sich beim darauf folgenden  Zusammentönen aller ein ausgewogener Stimmklang  ergibt.

Liturgische Kantoren

Probe: nach Vereinbarung
 
E.- M. Wery bildet seit 1994 liturgische Kantoren aus, also Sänger, die im Gottesdienst die Aufgabe übernehmen, die Wechsel- und Antwortgesänge der Messe vorzusingen, nicht nur die in jeder Messe wiederkehrenden Teile des Ordinariums Kyrie und Agnus Dei (Herr, erbarme dich und Lamm Gottes) etc, sondern auch den Antwortpsalm, der nach der Lesung gesungen wird, und das Alleluja, beides Gesänge, deren Text in jeder Messe wechselt.
Dabei werden die Sänger weitergebildet im Vom – Blatt - Singen, im Erlernen von einfachen und auch anspruchsvolleren Melodien, im sprachlichen und sängerischen Vortrag des Kantorenrepertoires, sowie im Erfinden eigener geeigneter Melodien.
Die liturgische Funktion der Kantoren  ist vergleichbar und ähnlich der der Lektoren: beide tragen im Gottesdienst das Wort Gottes vor.
Die Flamersheimer Kantoren sind inzwischen geübte Sänger, die nicht nur in ihrer Heimatgemeinde Flamersheim den Gottesdienst bereichern und komplettieren sondern auch als gerne gefragte Vorsänger in den anderen Gemeindegottesdiensten mitwirken.

Vocalensemble GAUDIUM CANTANDI Flamersheim

Probe: Samstag, 9.30 Uhr und nach Vereinbarung im Pfarrheim Flamersheim

Am Ende des letzten Jahrhunderts wurde immer klarer, dass einige Chorsänger mit dem Kirchenchorgesang allein sängerisch nicht ausgefüllt waren.
Da gab es gute BlattsängerInnen und SängerInnen, die in der Lage und willens waren, zu Hause zu üben. Manche haben das Bedürfnis nach einer Verstärkung ihres Engagements durch private sängerische Einzelschulung. Freude am Singen stand im Vordergrund – so entstand der Name des Vocalensembles GAUDIUM CANTANDI Flamersheim. 
Jede(r) in der Gruppe vermag seine Stimme allein zu singen, man singt also je nach zur Verfügung stehender Besetzung vier-achtstimmig.
Die Leiterin von GAUDIUM CANTANDI Flamersheim wurde und wird nicht müde, Neues und viel Altes auszugraben, sodass das Repertoire der Gruppe durch ein halbes Jahrtausend reicht, meist singt sie selbst mit.
Von Anfang an erfuhr das Ensemble eine besondere Bereicherung seiner Probenarbeit in den jährlich stattfindenden 2-4tägigen Probenwochenenden. Man begibt sich in ein Kloster oder in ein Bildungshaus oder auch in ein Pfarrheim, probt, solange die Stimmen mitmachen, beginnt dabei mit dem Einsingen auch schon mal um 6.15 Uhr, um eine Konventmesse mitgestalten zu können und genießt die Gemeinsamkeit des Interesses am sehr motivierten Gesang.
Wie in allen anderen Gruppen liegt die Hauptaufgabe des Vokalensembles in der sängerischen Mitgestaltung der Gottesdienste, mitunter gestaltet die Gruppe auch eine kirchenmusikalische Andacht oder einen Stundengebetsgottesdienst.

Kinderchor Flamersheim

Probe: Jüngere: Montag, 18.00 Uhr im Pfarrheim Flamersheim
           Ältere: Dienstag, 19.15 Uhr im Pfarrheim Flamersheim

Seit dem Frühjahr 2001 existiert der Kinderchor Flamersheim, in dem auch Kinder aus Kirchheim, Palmersheim, Niederkastenholz und Schweinheim sich gesanglich betätigen.
Ältere – die Gruppe der 8 -12jährigen – und Jüngere – die Gruppe der 3-7jährigen, üben jede Woche in der Schulzeit fröhliche und besinnliche, heitere und  ernstere Lieder für den sonntäglichen Gottesdienst. 
Im Kinderchor wird jedes Kind von Eva-Maria Wery individuell begleitet; sein Hörvermögen, der Umgang mit dem Atem und sein Rhythmusgefühl werden entwickelt; vor allem erfahren die jungen SängerInnen eine umfassende stimmpädagogische Schulung und damit eine frühe Förderung und altersgemäße Ausbildung ihrer Stimmen.
Eva-Maria Wery geht davon aus, dass jedes Kind auf musikalischer Ebene entwicklungsfähig ist. In ihrem Kinderchor werden alle Fortschritte gewürdigt. Jedes Kind erhält Ermutigung und Bestärkung.
Daneben entwickeln sich von selbst Konzentrationsfähigkeit, Einsatzbereitschaft und Durchhaltevermögen; auch soziale Kompetenzen wie der mitmenschliche Umgang mit eigenen und fremden Schwächen, Verantwortungsgefühl und Achtsamkeit für die Bedürfnisse anderer können sich einstellen.
Singende Kinder sind gute Beobachter, werden selbstsicher und haben Freude an ihrem Tun beim Singen.
Im gesanglichen Ausagieren religiöser Themen lernen die Kinderchorkinder früh, ihre eigene Verbindung zu Gott zu leben und anderen Menschen bekannt zu machen – eine Aktivität, die Kinder und Chorleiterin sehr froh stimmt.

Instrumentalisten an St. Stephanus

Probe: Mittwoch, 15.30 h und nach Vereinbarung an wechselnden Orten

Im Laufe des Kirchenjahres stellen sich in Flamersheim immer wieder Menschen ein, die instrumental ins Gotteslob einstimmen möchten.  Daraus hat sich ein Kreis Gleich-oder Ähnlichgesinnter entwickelt, die Instrumentalisten an St. Stephanus, die, je nach Anlass, ernste oder heitere Instrumentalmusik einstudieren und dies dann oft unter enormem ehrenamtlichen Einsatz unter Leitung von Eva-Maria Wery zur Aufführung bringen.
Fast immer wirkt ein Cello mit, meistens eine Oboe, oft verschiedene Blockflöten, Querflöten, manchmal eine Geige, eine Trompete, zuweilen sogar mehrere Trompeten und Posaunen. Regelmäßig zu Weihnachten kommen Klarinetten und Saxophone zum Einsatz.
Normalerweise werden alle diese Instrumente von der Orgel begleitet; mitunter, gerade wenn es sich um zeitgenössische Musik handelt, sind in der Kirche auch Soloinstrumente ohne dieses der Kirche zugehörige Instrument zu hören; gerade in besonderen Gottesdiensten, beispielsweise im Karfreitagsgottesdienst oder während der Lesung der Passion am Palmsonntag vermögen bestimmte Instrumente, durch den ihnen eigenen Klang  das liturgische Geschehen zu unterstreichen.
Immer wieder freut man sich auch unter den Instrumentalisten, bei besonderen Gelegenheiten einmal einen Sänger, eine Sängerin zu begleiten. So wird eine Weihnachts- oder Ostermesse besonders festlich.

Kirchenchor an St. Michael Großbüllesheim


Probe: Mittwoch, 20.00 Uhr im Pfarrheim Großbüllesheim

Seit Januar 2009 leitet Eva-Maria Wery den Kirchenchor an St. Michael Großbüllesheim / Wüschheim. Damit setzt sie eine langjährige Familientradition fort, die bereits ihren Großvater und ihren Onkel in der Chorleiterfunktion an St. Michael erlebte.
In den wenigen Jahren unter ihrer Leitung erfuhr der traditionsreiche Chor eine neue Blüte. Sein Repertoire enthält nun neben den vielen vierstimmigen Sätzen aus älterer und neuerer Zeit seit September 2012 immer wieder fünfstimmige Stücke, denn der Chor ist in den letzten Jahren stetig gewachsen, auch einige jüngere SängerInnen haben sich ihm angeschlossen, und klassische Orchestermessen können wieder musiziert werden.
Besonders interessant für die Chormitglieder ist die projektbezogene Zusammenarbeit mit dem Chor an St. Stephanus Flamersheim.  Die beiden – jeder für sich selbständigen – Chöre erarbeiten von Zeit zu Zeit gemeinsam achtstimmige und doppelchörige Werke und erfreuen sich nebenher am guten Miteinander.
Einen alljährlichen Höhepunkt, der mittlerweile aus dem Chorleben an St. Michael nicht mehr wegzudenken ist, stellt das Chorwochenende dar, das immer im Herbst auf die „heiße“ Jahresschlussphase intensiv vorbereitet und den Chor im übrigen über den Tellerrand des eifrigen Probens hinausschauen lässt hin zu den M e n s c h e n, die da miteinander singen, intensiv arbeiten und oft gegenseitig erfreuen immer mit dem Ziel, letztlich andere zu erfreuen und dem Höchsten zu dienen.

 

(Text: Eva-Maria Wery, März 2013)