Wegekreuze in Schweinheim

  1. Irmelsgasse/ Schweinheimerstr. (50°36’46,2‘‘N/6°52’09,9‘‘E)
  2. Irmelsgasse 14  (50°36’48,5‘‘N/6°52’04,9‘‘E)
  3. Irmelsgasse/ Richtung Flamersheim (50°36’51,3‘‘N/6°51’50,7‘‘E)
  4. Schweinheimerstr./ Vor der Kapelle (50°36’44,3‘‘N/6°52’11,5‘‘E)

zu 1:

Dieses 280 cm hohe Kreuz aus Trachyt und Sandstein entstand – wie viele andere in unserer Region – in der Folgezeit des preußischen Kulturkampfes, als Zeichen des „Sieges“.
Inschrift:
Errichtet von der Gemeinde Schweinheim am 6.Juni 1889.

 

zu 2:

Dieses etwa 100 cm hohe bzw. 62 cm freigestellte Kreuz ist eigentlich ein spätbarockes Grabkreuz für Johannes Krup gewesen, wurde aber irgendwann vor die Hauswand Irmelsgasse 14 gesetzt, wo man bis in die 1960er Jahre die „Sieben Fußfälle“ gebetet hat.
Inschrift:
Den 10.März 1774 starb Joannes Krup – alt 74 Jahre.

 

zu 3:

Irmelsgasse/ Richtung Flamersheim (50°36’51,3‘‘N/6°51’50,7‘‘E)
Unter drei 1930 gepflanzten Lindenbäumen steht das 468 cm hohe Kreuz aus Trachyt, das als Hochzeitskreuz errichtet wurde. Über der Muschelnische befindet sich das Allianzwappen des Burgherrn Wirich Wilhelm Dietrich von Bernsau, Freiherr zu Schweinheim, der sich am 11.1.1694 mit Amalie Regina von Waldenberg gt. Schenkern vermählt hat.

 

zu 4:

Das 382 cm hohe Kreuz aus Trachyt (Unterbau) und Buntsandstein (Kreuz) stammt wahrscheinlich aus der 1.Hälfte des 18.Jh.s. Es wurde im 19.Jh. zerstört, wonach man das zerstörte bekrönende Kreuz auf dem barocken Unterbau durch ein Grabkreuz von 1793 ersetzte.